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Judo Training für Anfänger

Jeden Montag findet in der Hessen-Homburg Halle (Dojo) ein neues Anfängertraining statt.

Wenn Sie Interesse haben schauen Sie doch einfach mal ab 17.30 Uhr an der Halle vorbei. Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne unter 06181/13122 zur Verfügung.

 

Ihr Judo-Vorstand

 

Wahl zum Sportler des Jahres 2009

Wie bereits einige fleißige HA-Leser festgestellt haben, läuft ab diesem Monat wieder die Wahl zum Sportler des Jahres 2009 des HANAUER ANZEIGERS. Wir freuen uns sehr bekannt geben zu dürfen, dass in folgenden Kategorien TGH´ler zur Wahl stehen:

 

Sportler des Jahres:

D<//span> Kevin Crichton

U21 Weltmeister –62kg

 

Simon Roiger

U18 Vize Weltmeister +81kg

 

Trainer des Jahres:<//font>

Q Jens Gottwald

International erfolgreicher Ju-Jutsu Trainer

Zuletzt: 1x Gold, 2x Silber, 1x Bronze bei der Jugend WM

 

R Oliver Schmidt

Erfolgreicher Volleyballtrainer

                                               

Mannschaft des Jahres:

M White Wings

Meister 2008/2009, Aufstieg in die 1. Regionalliga

 

 

Wahloptionen:

Wir rufen Sie zur Wahl und Unterstützung der TGHler auf!

Bei einer Doppelbesetzung in der Kategorier „Sportler des Jahres“, ist folgende Wahlentscheidung unter den Nominierten getroffen worden:

Nach einem Gespräch ist Simon Roiger bereit, gerne seine Stimmen zugunsten von Kevin Crichton abzugeben, der als Weltmeister einen besseren Saisonabschluss fand. Hinzu kommt,  dass Simon bereits Sportler des Jahres 2008 war und auch er seinen Teamkollegen unterstützen will. Kevin Crichton war bereits in den vergangenen Jahren 3 mal nominiert konnte jedoch nie gewinnen – also auf geht’s!

 

Die Wahl:

Es gibt 2 Möglichkeiten abzustimmen. Die erste Möglichkeit ist es, den Wahlcoupon im Hanauer Anzeiger, der WochenPost oder MainLeben auszufüllen und an den Hanauer Anzeiger, Redaktion, Hammerstraße 9, 63450 Hanau zu senden. Gerne können Sie auch mehrere Cooupons ausfüllen.

Bei der zweiten Möglichkeit können Sie eine SMS an die 52020 (ohne Vorwahl) senden. Der Text lautet: HA VOTE (dann den jeweiligen Buchstaben von oben einsetzen), z.B. für Kevin Crichton: HA VOTE D. Mehrfach SMS sind möglich. Eine SMS kostet 0,49 Cent.

Pro SMs kann nur für eine Kategorie abgestimmt werden!

 

"Wir sind Weltmeister!"

Ein Traum ist in Erfüllung gegangen: nach der skandalösen Final-Niederlage vor zwei Jahren konnte sich Kevin Crichton den Titel als Junioren-Weltmeister im Ju-Jutsu sichern. Zwei Silbermedaillen durch Nadine Clemen und Simon Roiger sowie ein Dritter Platz von Martin Cichon machten den kompletten Medaillensatz perfekt.

Vier Kämpfer stellte die Turngemeinde 1837 Hanau a.V. (TGH) bei den Weltmeisterschaften in Athen und damit das größte Aufgebot eines Vereins innerhalb des deutschen Kaders. Alle vier hatten sich eine Medaille zum Ziel gesetzt und mit den erreichten Plätzen auf dem Treppchen der TGH ein tolles Wochenende beschert. Beobachtet und bejubelt wurden die Kämpfe der Athleten durch einen 30köpfigen Fanclub aus Familienangehörigen, Freunden, Heimtrainer Jens Gottwald, TGH-Vertretern und Sponsoren. Entsprechend frenetisch und lautstark war die Unterstützung in der Halle und ausgelassen die Feier am Sonntagabend in Athens Innenstadt.

Den Auftakt machte am Freitag Nadine Clemen in der U18 bis 52 Kilogramm. Souverän kämpfte sie sich bis ins Finale vor, während die Fans noch unterwegs waren. Endlich in der außerhalb Athens gelegenen Halle angekommen, in der 2004 die olympischen Judo-Wettkämpfe stattfanden, konnten sie die TGH-Kämpferin anfeuern. Gegnerin war ihre Kollegin aus dem Nationalkader, gegen die sie schon an den Deutschen Meisterschaften und bei den German Open den Kürzeren gezogen hatte. Von Anfang an entwickelte sich ein spannender Kampf, bei dem beide höchsten Respekt voreinander zeigten und kaum Angriffe aus Angst vor Kontern starteten. Am Ende hatte die Kontrahentin Charlotte Wittich mit 9:7 die Nase vorn und Nadine verdient Silber gewonnen. Zur Belohnung erhielt sie eigene Autogrammkarten, die von der Druckerei Ingra als Überraschung mitgebracht wurden.

„Für meine erste Weltmeisterschaft bin ich mehr als glücklich, dennoch hätte ich gegen Charlotte gewinnen können. In der U21 werde ich mehr als genug Gelegenheiten dazu bekommen.“

Am Samstag griff in der Klasse U18 über 81 Kilogramm der seit zwei Jahren ungeschlagene Simon Roiger in das Geschehen ein. Auch er konnte sich gewohnt souverän mit vorzeitigen Siegen ins Finale vorkämpfen, war aber aufgrund eines Treffers am Auge seit der ersten Runde in der Sicht beeinträchtigt. Ein Treffer in die Rippen während des Finales raubte ihm einen weiteren Teil seiner Kraft, so dass er am Ende über die volle Distanz gehen musste und knapp nach Punkten unterlag, was auch ihm die Silbermedaille einbrachte.

„Leider war meine Konzentration im letzten Kampf nicht mehr auf 100%, dies kostete mich den Sieg, dennoch bin ich zufrieden!“ strahlte das sympathische Kraftpaket.

Der letzte Tag des Turniers war aus TGH-Sicht der Höhepunkt der Wettkämpfe. Zunächst ging der kurzfristig nominierte Martin Cichon in der U21 bis 56 Kilogramm auf die Matte. Durch souveräne Siege sicherte er sich den Einzug ins Halbfinale. Dort lag er bereits mit Punkten vorn und sah wie der sichere Sieger aus. Durch zweifelhafte Wertungen konnte sich sein Gegner herankämpfen und kurz vor Ende des Kampfes in Führung gehen. Mit der letzten Aktion sicherte sich Martin dann doch den Sieg – dachten alle TGH´ler in der Halle. Doch die Kampfrichter beurteilten die Situation unterschiedlich. Es folgten minutenlange Diskussionen, beide Kämpfer mussten die Lage wie einige Sekunden vor Schluss nochmals nachstellen. Doch auch nach dieser Wiederholung gingen die Diskussionen weiter, bis schließlich die Entscheidung gegen Martin gefällt wurde. Im Kampf um Platz drei siegte er dann gegen einen Nationalkader-Kollegen nach 42 Sekunden durch technische Überlegenheit. Eine beachtenswerte Leistung angesichts der Tatsache, dass sein WM-Start erst vor etwas mehr als zwei Monaten festgelegt wurde.

 

Die Anspannung vor den Finals war unter den TGH-Fans spürbar. Vor zwei Jahren hatte sich Kevin Crichton in der U21 bis 62 Kilogramm als einer der jüngsten Teilnehmer durch das Feld gepflügt und im Finale gegen einen russischen Kämpfer nur durch einen verbotenen Genickhebel verloren. Tumulte nach dem damaligen Fight, das spätere Eingeständnis des gegnerischen Trainers ob dieser Unsportlichkeit und bis heute andauernde Nackenschmerzen bei Kevin ließen die Emotionen schon vor dem Finale hoch kochen. Der Finalgegner kam erneut aus Russland. Für Kevin ein zusätzlicher Ansporn, ohne dabei übermotiviert zu sein. Zumindest nach außen war er der Coolste im TGH-Lager.

Gleich zu Beginn des Kampfes konnte er einige Punkte sammeln und nährte die Hoffnungen auf ein Happy-End. Doch kleine Unachtsamkeiten ließen den Gegner ausgleichen. Als die nächste klare Aktion von Kevin nicht gewertet wurde, begann das Zittern auf der Tribüne. Doch diesmal ging alles gut. Der TGH-Athlet punktete souverän durch saubere Techniken und zog davon. Die letzten Sekunden des Kampfes hatte er den Gegner im Haltegriff, so dass die Fanschar in Ruhe bis Null herunter zählen konnte. Der Jubelschrei von Kevin war in der ganzen Halle zu hören, so lagen doch zwischen der Niederlange 2007 bis zu diesem Moment zwei lange Jahre der Aufarbeitung und eine monatelange Vorbereitung. Jubelgesänge auf der Tribüne, Freudentränen bei den Angehörigen – dieses Wochenende werden die mitgereisten TGH´ler noch lange in Erinnerung behalten. Im letzten Jahr seiner Juniorenzugehörigkeit hat sich Kevin Crichton die Krone aufgesetzt.

„In diesem Wettkampf habe ich mich so gut gefühlt wie noch nie! In der ersten Runde habe ich mich warm gekämpft, in der 2. Runde habe ich meinen Rivalen aus Polen Full House vernichtet, Marco Van der Lans aus den Niederlanden sogar in der 3. Runde Geworfen und mit 13 zu 2 Punkten besiegt. Im Finale habe ich einen Russen bezwungen. Eine absolute Genugtuung für die letzten 2 Jahre, die ich erst einmal von mir schreien musste! Als ich von unten meinen Trainer angeschaut hatte und die Faust in die Höhe riss dachte ich einfach nur noch: “Wir sind endlich Weltmeister!“

Die Athleten sind sich einig, diesen Erfolg haben Sie Ihrem Trainer Jens Gottwald zu verdanken, der stets mit Rat und Tat zu Verfügung stand. Kein anderer deutscher Trainer hat überhaupt so viele Athleten an den Start der Junioren-WM gebracht und schon gar nicht solche Erfolge eingefahren.

Von der Olympiahalle aus ging es dann gleich in die Athener Innenstadt, wo die Restaurants und Bars bis in die Nacht hinein unsicher gemacht wurden.

Nach einem anstrengenden Wochenende landete der Tross am Montagabend in Frankfurt. Dort warteten etliche Freunde zu einem triumphalen Empfang. Gemeinsam ging es vom Flughafen in die JahnArena, in der weitere Freunde und TGH´ler warteten. Die verdienten Feierlichkeiten wurden nun in der Vereinsgaststätte fortgesetzt.

Fanbus zum Hessenderby nach Fulda

Turngemeinde Hanau organisiert Fahrt für Anhänger von Jörg Roßkopf und Co.

Start der neuesten TGH-Aktion ist am Freitag, 4. Dezember 2009, um 17.30 Uhr am Freiheitsplatz. Mit einem komfortablen Reisebus des bekannten Unternehmens Racktours geht es direkt an die moderne Esperantohalle, in der die hessischen Rivalen aus Fulda über 2.000 Zuschauer zum Derby erwarten. Erwachsene zahlen für die Fahrt inklusive Eintrittskarte 15,00 Euro, Kinder und Jugendliche sogar nur 10,00 Euro. Allen Anhängern wird zudem im Bus ein Fan-Shirt geschenkt. An weiteren Überraschungen für die Fans arbeiten die Verantwortlichen mit Hochdruck.

Anmeldungen für diese vorgezogene Nikolaus-Aktion nimmt die Geschäftsstelle der Turngemeinde 1837 Hanau a.V. (TGH) unter 06181/ 13 122, per Fax an 06181/ 18 14 59 oder per Mail an info@tg-hanau.de entgegen. Die Anmeldungen sollten unter Angabe von Name, Telefonnummer und Mail-Adresse erfolgen. Die Daten dienen ausschließlich der Organisation der Fan-Fahrt und werden nicht an Dritte weitergegeben. Die Ausgabe der Karten erfolgt gegen Barzahlung im Fanbus. Bei Ticketwünschen ohne Fahrt im Fanbus hilft die Geschäftsstelle der TGH ebenfalls weiter.

Der TTC Fulda-Maberzell ist derzeit stärkster Verfolger von Tabellenführer Borussia Düsseldorf. Der hessische Kontrahent ist demnach ein wirklich schwerer Gegner für die TG Hanau. Aus diesem Grund hofft das Management auf möglichst viele Fans im Bus, um die junge Mannschaft in der Höhle des Löwen lautstark zu unterstützen. Die Aktion soll aber auch ein Dankeschön an alle Fans sein, die der Mannschaft in den bisherigen Spielen so toll den Rücken gestärkt haben. Bisher waren alle Gegner von der Stimmung in der Main-Kinzig-Halle begeistert. Diese Atmosphäre soll nun auch mit nach Fulda transportiert werden.

Weitere Informationen rund um die TGH und Tischtennis in Hanau sind unter www.tg-hanau.de und www.tt-hanau.de zu finden.

 

ETTU CUP und Ligaspiel an einem Wochenende!

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Steffen Mengel gewinnt Bundesranglistenturnier 2009 in Neuss

Großer Erfolg für den lange verletzten Bundesligaspieler der TG Hanau: Der 21-jährige gewann am Wochenende mit dem Bundesranglistenturnier 2009 eines der wichtigsten nationalen Tischtennisturniere. In Neuss setzte sich Mengel am Sonntagnachmittag in einem packenden Finale in sieben Sätzen gegen den Gräfelfinger Nico Christ durch. Im Halbfinale hatte der 1,96 Meter lange TGH-Spieler zuvor seinen Klubkollegen Patrick Franziska aus dem Rennen geworfen - der nervenstarke Mengel hatte nach sieben hart umkämpften Durchgängen (12:14, 12:10, 7:11, 11:8, 10:12, 13:11, 11:6) die Nase vorne. Mengel und Franziska haben sich damit übrigens für das Bundesranglistenfinale am 19./20.12.2009 im westfälischen Löhne qualifiziert. Zwei Hanauer DTTL-Spieler auf dem Siegespodest in Neuss: Ein schöner Erfolg für den Bundesligisten aus der Brüder-Grimm-Stadt! 

 (Dr. Stephan Roscher)

 

TG Hanau leistet dem Branchenriesen vor Rekordkulisse 150 Minuten Widerstand

Alles war angerichtet für ein großes Tischtennisfest und die Fans strömten an diesem sonnigen Sonntagnachmittag in Scharen zur Main-Kinzig-Halle. Trotz des Bürgerfests war die Halle mit 1.480 Menschen ausverkauft – Rekordbesuch des Spieltags und zweitbester bisher in der noch jungen DTTL-Saison 2009/10. Ein würdiger Rahmen für das diesmal von Teammanager Johannes Herrmann selbst peppig und stimmungsvoll moderierte Tischtennisevent.

Auch wenn mancher Tischtennisbegeisterte gekommen war, um Timo Boll, den drittbesten Spieler der Welt und Hoffnungsträger Deutschlands bei den Europameisterschaften in Stuttgart, spielen zu sehen, hielt sich der Unmut über die Nichtnominierung des Odenwälders durch Borussia-Trainer Dirk Wagner doch in Grenzen. Insider wussten allerdings schon vorher, dass der Linkshänder mit dem klangvollen Namen nicht spielen würde – nichts sprach aus Düsseldorfer Sicht für einen Einsatz Bolls, dessen Problemzone Rücken so kurz vor der EM nicht nach vermeidbaren Strapazen verlangt. Da Düsseldorf auch mit Süß, Kishikawa und Keen – allesamt aktuelle oder ehemalige Nationalspieler ihrer Länder – zur Crème de la Crème der Bundesliga zählt und dieses Trio in vielen Punktspielen die Farben der Rheinländer repräsentieren wird, war es an der Zeit, ihnen in dieser Formation eine erste Einspielgelegenheit unter Wettkampfbedingungen zu geben. Mit Arroganz gegenüber dem Kontrahenten hatte dies nichts zu tun, eher mit nüchternem Kalkül. Helmut Hampl konnte die Düsseldorfer Entscheidung jedenfalls gut nachvollziehen: „Düsseldorf wäre ja dumm, wenn Timo gegen uns spielt.“ Angesichts der vertraglich begrenzten Einsätze müsse der Klub ihn für die richtig schweren Spiele und die Champions League schonen.

Ein rassiges Meisterschaftsspiel, bei dem sich der Liganeuling keineswegs als „Kanonenfutter“ für den Branchenriesen präsentierte, entschädigte für alles. Außerdem war ein gutgelaunter Boll in der Halle, spielte sich ein und schrieb Autogramme. Artig beobachtete der 28-jährige Ausnahmekönner, den TGH-Trainer Helmut Hampl zum Weltstar geformt hat, die Darbietung seiner Kollegen von der Düsseldorfer Bank aus.

Der „Gönnern-Erbe“ bot eine respektable Leistung, auch wenn Helmut Hampl später sagte: „Unsere Leistung war, mit Ausnahme Chiangs, diesmal nicht ganz so stark wie gegen Frickenhausen, besonders Jörg Roßkopf und Ruwen Filus können mehr.“

Zunächst schlug Chiang Hung-Chieh, der 20-jährige Spitzenspieler der Brüder-Grimm-Städter, unter den Augen von OB Claus Kaminsky und Eintracht-Keeper Oka Nikolov Routinier Trinko Keen in fünf mitreißenden Sätzen. Im Entscheidungssatz hatte der Holländer seinem taiwanesischen Widersacher nichts mehr entgegenzusetzen. Keen später: „Ich bin einfach nicht richtig in mein Spiel hineingekommen und habe keinen Rhythmus gefunden, muss aber auch sagen, dass Chiang sehr, sehr gut war.“ Das Ausrufezeichen war gesetzt! Die Halle stand Kopf, die Stimmung war unbeschreiblich.

Wer nun aber glaubte, es würde so weitergehen, sah sich getäuscht. Der 22-fache Deutsche Meister erhöhte nun die Schlagzahl und dachte gar nicht daran, sich vom „Underdog“ düpieren zu lassen. Christian Süß, Mannschafts- und Doppeleuropameister von St. Petersburg 2008, bestätigte seine Bombenform vom ersten Ligaspiel gegen Saarbrücken und präsentierte sich auch in Hanau als echter Leader. Auch wenn das Spiel des jungen TGH-Abwehrspielers Ruwen Filus dem rotblonden Westfalen nicht sonderlich gut liegt, ließ dieser doch in keiner Weise Zweifel aufkommen, wer die Box als Sieger verlassen würde. 1:1 zur Pause – alles schien noch möglich.

Dann die Enttäuschung: „Mr. Tischtennis“, Jörg Roßkopf, hatte gegen den untersetzten Japaner Seiya Kishikawa nicht den Hauch einer Chance und konnte in drei Sätzen ganze zwölf Punkte erspielen. Der 40-jährige Rekordnationalspieler nach dem Match: „Es lag nicht daran, dass ich heute so schlecht war. ‚Kishi‘ hat einfach bombastisch gespielt. Zudem liegt ihm das Spiel gegen Linkshänder sehr.“ Düsseldorfs Trainer Dirk Wagner bestätigte „Rossis“ Einschätzung.

Dann ging es nochmals richtig eng zu, Chiang und Süß traten zum Kräftemessen an. Der Düsseldorfer legte zunächst vor und gewann die ersten beiden Durchgänge, doch der TGH-Asiate steigerte sich und kämpfte sich immer besser ins Match hinein. Die Folge war der Satzausgleich zum 2:2. Im Entscheidungssatz jedoch erwischte Süß den weitaus besseren Start und konnte bis auf 6:1 davonziehen. Chiang meldete sich abermals zurück und kam heran, musste aber schließlich doch die Segel streichen, ohne gegen die aktuelle Nummer 27 der Welt enttäuscht zu haben. Am Ende stand ein achtbares 1:3 gegen den Rekordmeister nach zweieinhalbstündiger Spielzeit und eine keinesfalls enttäuschende Leistung des Neulings in der Beletage des deutschen Tischtennis.

Nicht mit Lob geizten die Gäste. Düsseldorfs Manager Andreas Preuß: „Wir wussten, dass es ein schweres Spiel werden würde. Wir haben verdient gewonnen in einem rassigen Fight, in dem uns Hanau nichts geschenkt hat. Großen Respekt vor dem, was die Hanauer hier auf die Beine gestellt haben. Das Drumherum und die Präsentation waren schon richtig gut.“ Hans Wilhelm Gäb, Ehrenpräsident des Deutschen Tischtennis-Bundes und Verwaltungsratsvorsitzender der Borussia: „Ich kann Hanau nur gratulieren. Hier ist Stimmung gewesen, das Publikum war sehr interessiert. Man kann jetzt schon sagen, dass sich der Wechsel von Gönnern und die Übertragung der Lizenz für den Tischtennissport gelohnt haben.“

Auch Herren-Bundestrainer Richard Prause, der seit fünf Jahren in Hanau lebt, war angetan: „Es war ein tolles Event und ein gutes Spiel vor großer Kulisse. Ich hoffe, dass viele dieser Menschen wiederkommen und die Hanauer auch in den nächsten Ligaspielen so lautstark unterstützen.“

Nach der EM-Pause steht der TG Hanau am 27. September (15:00 Uhr) mit der Partie bei Vizemeister Ochsenhausen eine weitere ganz schwere Aufgabe bevor.

Unterdessen wurde auch der Gegner der TGH in der ersten Runde des Ligapokals ermittelt. Am 29. September muss man beim bayrischen Zweitligisten TSV Gräfelfing antreten. Alles andere als ein Sieg wäre eine dicke Überraschung. Gelingt dieser, würde man im Oktober in der zweiten Runde in heimischer Halle auf den Sieger der Partie Siek vs. Jülich treffen, ebenfalls ein machbares Los.

(Dr. Stephan Roscher)

 

TG 1837 Hanau - TTC Frickenhausen 2:3

620 Zuschauer in der Main-Kinzig-Halle erlebten eine ungemein packende und turbulente Bundesliga-Premiere der TG Hanau. Sie wurden Zeugen einer hochklassigen Begegnung mit einem überragenden Chiang Hung-Chieh auf TGH-Seite. Zahlreiche enge, spannende Matches kennzeichneten die Partie des Hampl-Teams gegen den Meister von 2006 und 2007.

 

Die Fans, die trotz des schönen, spätsommerlichen Wetters gekommen waren, wurden bereits beim Betreten der Sportstätte belohnt. 1.000 schwarze, pfiffig gestylte TGH-T-Shirts des Ausrüsters JOOLA lagen als kostenlose Gabe bereit, alle wurden diesmal noch nicht benötigt. Das Vorprogramm, von Sacha Diop - wie die gesamte Veranstaltung - gekonnt moderiert, konnte sich sehen lassen: Geschmeidige Girls vom Dance Team „Miracle Generation“ des Tanzsportclubs Main Gold Casino Offenbach zeigten akrobatische Tanzeinlagen zu eingängigen Rhythmen. Weitere "Events im Event" waren ein Aufschlagwettbewerb „Beat the Champs“ gegen die Profis, Materialtest des neuesten JOOLA-Tischtennis-Equipments, Ballmaschinen-Contest sowie Tischtennis-Spiele an mini- und midi-Tischen, dazu die obligatorische Hüpfburg für die kleinsten Fans. Dann wurden unter den Augen von Oberbürgermeister Claus Kaminsky die Spieler beider Teams durch das Spalier der "Miracle Generation" unter Rauschwaden aus der Nebelkanone in die Box geleitet.

 

Zuvor hatte ein gutgelaunter "Mister Tischtennis" Jörg Roßkopf versichert: "Ich fühle mich richtig gut und freue mich darauf, dass es jetzt endlich wieder losgeht!" Allerdings fühlte sich auch der Gast aus dem schwäbischen Neuffener Tal bestens gerüstet. Trainer Qiu Jian Xin: "Wir haben gut trainiert, sind gut vorbereitet und alle Mann sind fit."

 

Alles war angerichtet für einen pünktlichen Beginn des Erstligadebüts der Hanauer Tischtennis-Asse am kreativ gestalteten "Showcourt" des Ausrüsters JOOLA um 16 Uhr, doch der "Tischtennisgott" hatte etwas dagegen und wollte die TGHler noch ein wenig länger auf die Folter spannen.

Vor jedem Match werden nämlich die Schläger der Kontrahenten von den Referees auf Herz und Nieren geprüft. Die Belagdicke wird gemessen und verbotene oder zu dick aufgetragene Klebemittel werden mittels eines eigens dafür konzipierten Messgerätes aufgespürt und aus dem Verkehr gezogen. Verstöße kommen in der Tischtennisbundesliga nicht eben häufig vor, da die Profis in aller Regel genau wissen, was geht und was im roten Bereich angesiedelt sein könnte. Doch diesmal war alles anders. Der Belag des schmächtigen Tan Rui wurde als zu dick befunden - statt der maximal zulässigen 4.0 Millimeter wurden 4,16 Millimeter gemessen - und war somit nicht mehr zugelassen. Nun setzten erst einmal hitzige Diskussionen ein, in die Spieler und Management beider Klubs sowie die Unparteiischen verwickelt waren. Unglaublich, dass der langjährige Vollprofi Tan keinen Ersatzschläger in einem Bundesligaspiel zur Verfügung hatte!

Als sich die Gemüter wieder beruhigt hatten, konnte endlich Tischtennis gespielt werden. Entgegen seiner ursprünglichen Absicht, schenkte der asiatische Linkshänder sein Match gegen Chiang Hung-Chieh, Hanaus 20-jährigen Taiwanesen, nicht ab, sondern versuchte sich am Spielgerät seines Teamkollegen Kenta Matsudaira, keine einfache Übung, da Tan normalerweise auf einer Seite mit kurzen Noppen außen spielt, Matsudairas Schläger jedoch zwei glatte Beläge mit Innen-Noppen aufweist. Der wieselflinke Linkhänder, gebürtiger Chinese mit kroatischem Pass und derzeit Nummer 36 der Welt, kam mit der Materialumstellung aber erstaunlich gut zurecht. Doch Chiang, der schon letzte Saison im Gönnern-Dress überzeugt hatte, ließ sich durch die Hektik nicht aus der Konzentration bringen und gewann in fünf Sätzen.

"Mister Tischtennis" Jörg Roßkopf unterlag anschließend dem aktuellen DTTB-Nationalspieler Bastian Steger trotz einer vorzüglichen Leistung hauchdünn in der Verlängerung des fünften Satzes. "Mister Tischtennis" fehlte gegen "Basti" einfach das nötige Quäntchen Glück. Im Anschluss musste der 17-jährige Patrick Franziska bei seinem DTTL-Debüt einem übermächtigen Kenta Matsudaira nach drei Durchgängen zum Sieg gratulieren, verkaufte sich jedoch gut und deutete sein Potenzial an. Immerhin unterlag er keinem geringeren als der Nummer eins der U18-Weltrangliste. Doch der bärenstarke Chiang wies postwendend Bastian Steger in vier Sätzen in die Schranken und veranlasste die vielen TGH-Fans - teilweise bereits in die schmucken TGH-T-Shirts der Firma JOOLA gekleidet und mit Pfeifen und Tröten bewaffnet - immer wieder zu Beifallsstürmen.

2:1 - das Doppel musste die Entscheidung bringen: Hier standen sich Roßkopf/Franziska und Matsudaira/Tan Rui gegenüber. Der erste Satz ging knapp an die beiden Frickenhausener, die einen 1:6-Rückstand aufholten. Am Ende hieß es 3:1 für die beiden Asiaten im Dress der Schwaben, die harten Widerstand zu brechen hatten (11:9, 11:7, 7:11, 12:10). Frickenhausen hatte das prickelnde Duell zweier Teams für sich entschieden, die sich an diesem Sonntagnachmittag auf Augenhöhe begegneten. Zwar schlugen 9:12 Sätze in der Endabrechnung zu Buche, 195:192 Bälle zugunsten der Hanauer zeigten aber, wie nahe man tatsächlich dran war. Alle Beobachter waren sich einig, dass man vor der Leistung der - bis auf Leitwolf "Rossi" - so jungen TGH-Truppe nur den Hut ziehen konnte. Frickenhausens Publikumsliebling Bastian Steger zeigte sich erleichtert: "Hauptsache gewonnen!"

Hanaus Trainer Helmut Hampl zeigte sich nicht überrascht von der Topleistung seines taiwanesischen Spitzenspielers: "Wir wussten vorher, dass wir nur eine Chance auf den Sieg haben würden, wenn Chiang beide Punkte macht. Der dritte Punkt war dann sowohl bei 'Rossis' Spiel gegen Steger als auch im Doppel möglich. Es hat nur ein winziger Tick gefehlt." Jörg Roßkopfs Fazit: "Es war für uns alle ein schwieriges Spiel, da wir lange keinen Wettkampf mehr hatten. Dennoch war es ein gutes Spiel, das auch den Zuschauern Spaß gemacht hat. Wir werden an die heutigen Leistungen anknüpfen und sicher bald die ersten Punkte holen." TGH-Geschäftsführer Sven Rügner war nicht unzufrieden, hätte aber zu gerne die zwei Zähler auf Hanauer Seite gesehen: "Es war ein spannendes, aufregendes Debüt in der Tischtennisbundesliga. Schade, dass es nicht ganz gereicht hat. Wir standen so knapp vor dem Sieg." Der neue Gäste-Manager Jürgen "Max" Veith, einst selbst Bundesligaspieler in Reutlingen und Frickenhausen, lobte auch den Gastgeber: "Die Veranstaltung hat mir sehr gut gefallen. Es waren sehr viele Leute im Einsatz und die haben eine Menge auf die Beine gestellt."

Die TG Hanau feierte jedenfalls einen guten Einstand in der Eliteliga und konnte eine erste Duftmarke setzen, wenngleich das i-Tüpfelchen eines Sieges, der durchaus nicht unverdient gewesen wäre, diesmal noch ausblieb. Am kommenden Sonntag macht Europas beste Mannschaft, Borussia Düsseldorf mit dem weltbekannten Odenwälder Timo Boll, ihre Aufwartung in der Main-Kinzig-Halle. Die verbliebenen 380 schwarzen T-Shirts dürften dann den TGH-Helfern aus den Händen gerissen werden. Ein großes Tischtennisfest steht bevor.

(Dr. Stephan Roscher)

 

Einmarsch zum Spielbeginn!

Unitymedia Hanau White Wings Girls

Weiblicher Basketballnachwuchs freut sich über neuen Sponsor und eigenes Logo

Die weibliche Nachwuchsequipe der Turngemeinde 1837 Hanau a. V. startet im Oktober in die neu ins Leben gerufene Weibliche Nachwuchs Basketball Bundesliga (WNBL) für Mädchen unter 17 Jahren. Die Unitymedia Hanau White Wings Girls tragen dabei erstmals in der Vereinsgeschichte den Hauptsponsor in ihrem Namen, wie es in den Profi-Basketball- und Eishockeybundesligen bereits an der Tagesordnung ist.

Christoph Lüthe, Leiter Großkundenvertrieb bei Unitymedia: „Die Turngemeinde 1837 Hanau hat sehr viel für die Jugend in der Region geleistet und erfolgreiche Mannschaften aufgebaut. Wir sind froh, den Verein künftig bei der Förderung des weiblichen Nachwuchses zu unterstützen. Basketball ist ein sehr schneller, aber auch unterhaltsamer Sport und passt somit als Werbeträger perfekt zu unseren Breitband- und TV-Angeboten.“

Das Management der White Wings, der ersten Herrenmannschaft des Hanauer Traditionsvereins, Jens Gottwald und Martin Schenk, zeigt sich erfreut über das Engagement von Unitymedia: „Wir sind glücklich und dankbar, dass sich ein so modernes und erfolgreiches Unternehmen wie Unitymedia im Hanauer Jugendbasketball engagiert. Wir werden alles daran setzen, unseren Partner entsprechend zu repräsentieren. Gerade vor dem Hintergrund, dass sich Unitymedia – entgegen dem allgemeinen wirtschaftlichen Trend - antizyklisch im Sponsoring engagiert, zeigt uns, dass wir nicht nur mit unserem Fokus auf die Kinder- und Jugendbasketballarbeit, sondern auch mit unserem auf Leistung und Gegenleistung abgestellten Sport-Sponsoringkonzept richtig liegen. Dass wir für das junge Team ein eigenes Logo vorweisen können, ist vor allem dem kreativen und unermüdlichen Engagement von Günter Gottlieb zu verdanken.“

Über Unitymedia 

Die Unternehmensgruppe Unitymedia mit Sitz in Köln steht als Betreiber der Kabelnetze in Nordrhein-Westfalen und Hessen für Unterhaltung und Multimedia aus einer Hand. Neben den klassischen TV- und Radioprogrammen bietet sie Pay-TV, Internet und Telefondienste. Zum 31.März 2009 meldete Unitymedia 4,6 Millionen Kunden mit Kabelanschluss, 713.000 Internet- und 428.000 Telefonkunden sowie 595.000 Digitale Pay-TV Abonnenten. Die Zahl der Haushalte mit digitalem Kabelanschluss stieg auf 1,3 Millionen. Weitere Informationen im Internet unter

www.unitymedia.de 

 

1100 Zuschauer beim A-Jugend Handball-Länderspiel

Weltmeister Schwarzer verteilt Autogramme

Organisatorisch top, sportlich durchwachsen. Hanaus Länderspiel-Premiere im Handball, die gestern in der August-Schärttner-Halle stattfand, war für die Turngemeinde Hanau (TGH) als Ausrichter ein voller Erfolg. Vor 1100 Zuschauern empfahl sich der Verein für weitere Aufgaben als Partner des deutschen Handballbundes (DHB). Die Jugendnationalmannschaft allerdings verlor ihr Vorbereitungsspiel auf das European Youth Olympic Festival (EYOF) gegen ein starkes französisches Team mit 25:30.

Die Stimmung in der August-Schärttner-Halle war schon vor dem Anpfiff länderspielreif. Schwarz-rot-goldene Fahnen, internationale Schlachtgesänge, die Nationalhymne mitgesungen in vollster Inbrust und dazwischen ab und an ein „Allez-les-Bleus“ – die Handballfans gaben für die Jugend alles. 1100 Zuschauer wollten den ersten Vergleich zweier internationaler Auswahlmannschaften in der Brüder-Grimm-Stadt sehen. Ein Wert, der die Erwartungen des Ausrichters erfüllte. „Ballsport hat eben seine ganz eigene Faszination“, meinte ein zufriedener TGH-Geschäftsführer Sven Rügner, der das Event mit 70 Vereinsmitgliedern aus allen Abteilungen auf die Beine gestellt hatte. Die Organisation wirkte professionell, von zweisprachiger Mannschaftsvorstellung bis zum Grußwort des Schirmherrn, Landrat Erich Pipa (SPD).

Von den Zuschauern angefeuert, legte das DHB-Team, das sich extrem emotional eingeschworen hatte, los wie die Feuerwehr. Am gegnerischen Siebenmeterraum bissen sich die deutschen fest und gestanden den Franzosen bei Ballbesitz kaum Räume zu. Besonders der Großwallstädter Patrick Schmidt entfachte durch die Mitte enormen Druck und fand immer wieder die Gelegenheit, über die blaue Verteidigung hinweg auf das Tor zu werfen. Am Ende des Tages war der 17-jährige Rückraumspieler mit sieben Treffern Topscorer seines Teams. Die Blauen verlegten sich lange Zeit auf das Kontern und profitierten von nachlassender deutscher Konzentration sowie ihrem starken Torwart Denis Serdarevic.

Der Pausenstand: 14:13.

Zur zweiten Hälfte erschienen die Franzosen personell kaum verändert, waren spielerisch aber nicht wiederzuerkennen. Das Spiel der Equipe Tricolore hatte deutlich mehr Zug zum Kasten, wo Malte Semisch die Bälle um die Ohren flogen. Der Torwart vom TV Großwallstadt bekam knapp über zehn Minuten Einsatzzeit, konnte sich aber kaum auszeichnen. Stattdessen stellte Frankreichs Rechtsaußen Theo Caussen seine Klasse unter Beweis und stellte die deutsche Verteidigung mit wieselflinken Sprints immer wieder vor unlösbare Aufgaben.

„Zum Schluss sind die Kräfte geschwunden“, sagte DHB-Jugendkoordinator Christian Schwarzer, der genau wie die nicht nachlassende Unterstützung des Hanauer Publikums keine Trendwende mehr herbeiführen konnte. Der Weltmeister bestritt in der Schärttner-Halle sein erstes Länderspiel in dieser Funktion. Der Endstand lautete 25:30 und war leistungsgerecht. „Das Ergebnis ist zweitrangig“, bestätigte der deutsche Honorartrainer Frank Hansel. „Die Partie war nur ein Etappenstück auf dem Weg zum EYOF. Frankreich ist mit der Erfahrung aus fast 40 Länderspielen in dieser Altersklasse einfach die stärkste Mannschaft“, erklärte ein zufriedener Hansel. Für die Jugendnationalmannschaft stehen jetzt zwei weitere Vergleiche mit den Franzosen in Dietzenbach und Kleinostheim an, ehe es zur Jugendolympiade ins finnische Tampere geht.

Die TG Hanau hat Gefallen an ihrer Ausrichterrolle gefunden. Präsident Robert Oestreich freute sich: „Es hat Spaß gemacht, so viele Leute zu unterhalten. Ich hoffe, dass die Handballabteilung dadurch noch mehr Schwung bekommen hat.“ Auch von der DHB-Delegation gab  es lobende Worte.

„Beim gemeinsamen Abendessen werden wir auf unsere Bewerbung für ein A-Länderspiel im Jubiläumsjahr 2012 hinweisen“, sagte Sven Rügner. Da die Veranstaltung für den Verein auch ein wirtschaftlicher Erfolg war und mit der kurzfristigen Planung die Organisationsqualitäten unter Beweis gestellt wurden, schließt der Geschäftsführer weitere Nachwuchsländerspiele nicht aus. „Das Prädikat Jugend ist keine Abwertung, das wurde heute klar.“

 

Impressionen des Handball-Länderspiels

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Ju-Jutsu Fighting Team der TGH räumt bei DEM erfolgreich ab

Neun Ju-Jutsu Kämpfer des Ju-Jutsu Fighting Teams der Turngemeinde Hanau waren am 20. und 21. Juni zur Deutschen Meisterschaft ins 450 km entfernte Rastede bei Oldenburg angereist.

Am Samstag, dem ersten Kampftag der Meisterschaft,  mussten die Senioren Kämpfer sowie die U21 auf die Matte.

Den Auftakt machten die U21 Nachwuchskämpferinnen Maria Brasch und Kerstin Auerbach in der Klasse bis 55 Kg. Maria Brasch konnte trotz längeren Ausfalls aufgrund eines Kreutzbandrisses Bronze erkämpfen. Kerstin Auerbach, die erst vor zwei Jahren mit Ju-Jutsu Fighting begann, sicherte sich ebenfalls den Bronzerang.

Medaillennachschlag gab es dann am Nachmittag von Kevin Crichton in der U21 bis 62 Kg. Der amtierende Europameister und Nationalkaderathlet gewann alle seine Kämpfe durch Technisches KO, sogar das Finale gegen seinen stärksten Konkurrenten aus dem Bundeskader, Steven Theilig. Kevin Crichton ist somit schon das vierte Mal in Folge Deutscher Meister geworden.

 

Bei den Senioren ging zunächst Sebastian Uhlendorf bis 69 Kg auf die Matte. Nach einer fragwürdigen Kampfrichterentscheidung musste er den ersten Kampf leider verloren geben, konnte sich dann über die Trostrunde jedoch noch souverän Platz drei erkämpfen.

Franz Paul, Hanaus Erfolgskämpfer der Neunziger Jahre und ehemaliger Bundeskaderathlet startete bis 94 Kg und erkämpfte sich ebenfalls einen hervorragenden dritten Platz.

Letzter Kämpfer am Samstag war Rene Botzem in der Klasse bis 62 Kg. Nachdem er seine Auftaktkämpfe gewann, musste er das Halbfinale aus der Hand geben. Er erkämpfte sich aber verdient über die Trostrunde die Bronzemedaille.

 

Am Sonntag, dem zweiten Kampftag wurden die Auseinandersetzungen der U18 ausgetragen. Nadine Clemen startete wie gewohnt in der Klasse bis 52 Kg. Ihre drei Vorrundenkämpfe gewann sie überlegen durch technisches KO. Das Finale hat jedoch einen ungünstigen Verlauf genommen. Die äußerst spannende Auseinandersetzung gegen ihre Dauerkontrahentin aus Brandenburg, verlief, um es vorsichtig zu formulieren, ein wenig „untypisch“, so dass Clemen aufgrund dieser Umstände das Finale leider denkbar knapp aus der Hand geben musste.

 

Schwergewicht und amtierender Europameister Simon Roiger ging als letzter TGH Kämpfer in der Klasse über 81Kg an den start. Er machte es Teamkollegen Crichton gleich und gewann alle Kämpfe vorzeitig durch technische Überlegenheit und wurde des zweite Mal in Folge Deutscher Meister. Roiger wurde für seine Leistung darüber hinaus noch als bester Techniker ausgezeichnet. Insbesondere für die U18 und U21 Kämpfer Crichton, Roiger und Clemen waren die Platzierungen von großer Wichtigkeit. Alle drei stehen im Nominierungsverfahren für die nächste Juniorenweltmeisterschaft in Athen ganz oben auf der Liste. Mit zwei Titeln und einem Vize-Titel dürften sie gute Chancen haben, dort für Deutschland zu starten.

 

Der Kader der TGH war mit neun Kämpfern auf einer Deutschen Meisterschaft so zahlreich vertreten wie nie zuvor. Acht Medaillen auf einer Deutschen Meisterschaft ist ebenfalls Rekord für Hanau und zollt dem hervorragendem Training von Jens Gottwald seinen Tribut.

 

Tischtennis Bundesliga in der TGH?

Hier die Pressemappe mit vielen Informationen über die Spieklassenübernahme.

Der Pressetext folgt in kürze.

Pressemappe_Hanau_Infos.doc

12. Hanauer Märchenlauf startete mit märchenhaftem Wetter

Kooperation zwischen Turngemeinde Hanau und der Polizei vorbildlich

Nicht nur vor einer märchenhaften Kulisse startete die 12. Auflage der Hanauer Märchenlauf sondern auch das Wetter war hervorragend.

Der Lauf, der erstmalig mit der Hessischen Polizeimeisterschaft im Waldlauf ausgerichtet wurde, war mit 1000 Läufern ein voller Erfolg und wieder einmal aus Veranstaltersicht ein Teilnehmerrekord. Das Polizeipräsidium Süd-Ost Hessen, die die Ausrichtung der Hessenmeisterschaft übernommen hatte, war von organisatorischer Seite sehr zufrieden.

Die Turngemeinde Hanau bedankte sich auch bei dem Leiter der Polizeistation I in Hanau, Harald Zingg, der diese Idee der gemeinsamen Veranstaltung mit dem früheren Geschäftsführer der TGH, Jens Gottwald, geboren hatte.

Dies war eine vorbildliche kooperative Sportveranstaltung zwischen der Polizei und der zivilen Bevölkerung und nachahmungswürdig. Neben den normalen Läufern tummelten sich viele Läufer der Polizei. Zusätzlich war die Polizei mit einem Infobus und einer Reiterstaffel in Wilhelmsbad anwesend und zeigten dadurch auf, welches Repertoire an Einsatzmöglichkeiten dort gegeben ist.

Die Veranstaltung eröffnete der Oberbürgermeister der Stadt Hanau, Claus Kaminsky, und der Vizepräsident des Polizeipräsidiums Süd-Ost Hessen, Roland Ullmann.

Als Gesamtsieger des 1000m Schülerlaufs kam Dominik Oltsch vom SSC Hanau-Rodenbach ins Ziel dicht gefolgt von Tobias Rehm aus Fulda. Oltsch gewann auch die Walkingwertung. Bei den Mädchen war Sabrina Raudies die Erstplazierte vor Kankou Müller von der TGH.

Die Walkingwertung der Damen gewann Stefanie Schmidt von der Turngemeinde Hanau.

Im 5,6 km Lauf siegte Richard Schutt und Sarah Giebl(LG Neu-Isenburg-Heusenstamm)

Die 10 km Strecke entschied Dirk Schönbeck vom SSC Hanau-Rodenbach, wie im Vorjahr, für sich und bei den Frauen siegte Joanna Tywczynski.

Im neu eingeführten Firmencup meldete die Firma Hornbach die meisten Teilnehmer und die Barmer Ersatzkasse siegte in der Gesamtwertung der Firmen.

 

 

Delegiertenversammlung 2009

Neuwahlen und Sport- und Freizeitpark
Hanau - Dr. Robert Oestreich, Präsident der Turngemeinde Hanau, dankte zum Beginn seines Jahresberichts allen Aktiven im Verein: seinen Vorstandskollegen, den Abteilungsvorständen, den Ausschussmitgliedern und insbesondere den Trainern und Übungsleitern für deren herausragende Basisarbeit. Gemeinsam mit vielen freiwilligen Helfern sind für Oestreich gerade diese Personen Garant dafür, dass sich die Turngemeinde Hanau aus der breiten Masse positiv abhebt und vieles bewegen kann.

(... zum ganzen Text)

 

TGH belegt 2. Platz beim Jugend- & Vereinsförderpreis der Stadt Hanau

Mit dem Pilotprojekt "zu stark für Drogen", belegte die TGH den 2. Platz bei dem Jugend- und Vereinsförderpreis der Stadt Hanau.

Bei der Übergabe durch den Oberbürgermeister Claus Kaminsky und Statdrat Axel Weiß Thiel waren Sven Rügner, Karsten Baumann und Kevin Crichton anwesend und nahmen die 1000€ Preisgeld in Empfang.


 

Rope Skipper verpassen EM qualifikation

Das TGH-Team um Sindi Sina, Mareen Bär, Laura-Sophia Salfer und Elisa Vasylyeva sicherte sich bei der Hessischen Mannschaftsmeisterschaft das Ticket für die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft. Mit dem heimischen Fanclub wurde die Reise nach Lüneburg angetreten. Die 37 startenden Teams lieferten sich einen spannenden Wettkampf mit Top Leistungen. Das junge TGH-Team zeigte bei ihrer ersten nationalen Teilnahme in den sechs verschiedenen Disziplinen ihr Können, was von den Kampfrichtern mit insgesamt 2429 Punkten und dem 4. Platz belohnt wurde. In der Disziplin Double Dutch Speed Relay stellten sie mit 385 Sprüngen einen neuen Vereinsrekord auf, bei Single Rope Speed und Double Under Relay die höchste Punktzahl ihrer Altersklasse. Zum Podestplatz fehlten lediglich 30 Punkte, was die Qualifikation zur Europameisterschaft in Schweden bedeutet hätte. Zufrieden sind die Skipperinnen und Trainerin Ina Seibel trotzdem, da eine Einreihung unter die Top Teams gelungen ist und für die Zukunft hoffen lässt. (Christa Seibel, TGH-Turnabteilung)