Geschichte

Gelungene Feier zum 25-jährigen Bestehen der Tennisabteilung

     Am 11. September wurde anlässlich des 25-jährigen Bestehens der
Tennisabteilung der TGH auf der Jula-Hof-Sportanlage gefeiert.
Zunächst fand am Nachmittag ein Schleifchenturnier statt, an welchem
etwa 30 Vereinsmitglieder teilnahmen. Sieger gab es auch. Bei den Damen
verzeichnete Uschi Nowak die meiste Siege; bei den Herren war Horst Müller am erfolgreichsten.

Am Abend traf man sich im Festzelt. Abteilungsleiter Peter Nowak eröffnete
die Veranstaltung mit einem Rückblick auf die 25 Jahre der Tennisabteilung:
Wegen der enormen Baukosten war der Bau einer Tennisanlage innerhalb des
Vereins nicht unumstritten. Treibende Kraft war der damalige technischer
Leiter Erich Maul. Durch die Initiative des TGH-Ehrenmitglieds Hans Heimerl
gelang es, mit Zuschüssen von Stadt und Land Hessen die Finanzierung zu
sichern. Mitglieder aller Abteilungen schufteten, um rund um die sechs
Tennisplätze eine Freizeitanlage zu erstellen, die für den Verein Zentrum
für sportliche und vor allem gesellige Aktivitäten geworden ist. Im Mai 1980
wurde die Außenanlage eingeweiht, im September 1981 erfolgte die Eröffnung
des Clubhauses. Tennis, so Intention der Gründer, sollte bei der Turngemeinde
eine reine Freizeitabteilung sein. Jedem Mitglied sollte es ermöglicht werden,
dem Spiel mit dem Filzball zu frönen - ohne feste Übungsstunden, frei von
Verpflichtung zum Wettkampf. Die Abteilung startete 1979 mit rund 200 Mitgliedern
und erreichte 1981 mit 370 Mitgliedern einen absoluten Höhepunkt. Wartelisten
mussten erstellt werden. Das Vereinsleben blühte auf. Vereinsmeisterschaften -
die ersten Meister Gisela Arlt und Dieter Closhen sind noch heute Mitglieder -
wurden ausgetragen, Oktoberfeste gefeiert, Diskos, Grillfeste und Radtouren
veranstaltet.

Auf den Boom des ersten Jahrzehnts folgte ein schleichender Abwärtstrend.
Die Mitgliederzahlen gingen dramatisch zurück. Werbeaktionen und diverse
Initiativen führten nicht zu einer spürbaren Erhöhung der Mitgliederzahl.
Auch mit der Teilnahme an den Spielen der Medenrunde ab 1995 konnte keine
Belebung des Abteilungslebens erreicht werden.

"Man würde sich etwas vormachen, wollte man der Abteilung eine expandierende
Zukunft prognostizieren. Aber wir vom Vorstand der Abteilung werden unser Bestes
tun, um den Mitgliedern, die uns treu geblieben sind, das Betreiben unseres Sportes
möglichst lange und angenehm zu ermöglichen", mit dieser Feststellung schloss der
Abteilungsleiter seine Rede.

Anschließend feierten etwa 80 Mitglieder und Freunde der Abteilung im und
um das Festzelt. Bei gutem Essen verbrachte man gemütliche Stunden bei Musik,
Tanz und Austausch von Erinnerungen.