Prinzipien und Wirkung
Die Techniken des Aikido beruhen auf physikalischen Prinzipien (wie z.B. : Achsen, Heben, Kinetik). Mit fortschreitenden Training tritt jedoch die reine physikalische Kraft immer mehr in den Hintergrund und wird vielmehr durch Genauigkeit, Beweglichkeit und Zentriestsein ersetz. Schließlich ist es der Fluss des Ki oder das Kokyu des Übenden, dassden Gegner bewegt bzw. zu Fall bringt. Die Angriffsernergie wird im Gegensatz zu vielen anderen Kampfkünsten nicht geblockt, sondern so umgelenkt, dass der Verteidiger daraus einen Vorteil erlangt. Dabei werden im Wesentlichen zwei Prinzipien verwendet, irimi und tenkan. Irimi ist das Prinzip des "in den Angriff Eintretens und mit ihm Harmonisierens", wärend man mit tekan den Angriff mit einer drehbewegung vorbeilässt und dabei mit ihm hasrmonisiert.
Die zentrale Kraft im Aikido ist Kokyu, die Atemkraft, die der Muskelkraft des körperlich Stärkeren überlegen ist. Genauer bezeichnung ist Kokyu, der Atem, Kokyu dosa heißt Atenkraftbewegung aus dem Seiza und Kokyu ho ist eine Übung zur Entwicklung der Atemkraft. Die Atemkraft und das Ki gehören zusammen. Wenn die Atemkraft richtig geübt wird, wird auch der Fluss des Ki positiv beeinflusst.
Aikido kann vin Menschen jeder Größe und jeden Alters prahtiziert werden, Es ist eine der schwerer erlernbaren Kampfkünste, und es benötigt mehrere Jahre Übung, bis ein Schüler in der Lage ist, sich damit zu verteidigen. Das Aikido geeignet ist, in einer entsprechenden Situation effektiv zur Verteidigung eingesetzt zu werden, wird selten bestritten, obwohl Aikido von außen betrachtet meist sehr harmonisch, wenn nicht gar tänzerisch und choreografiert wirkt.
Da Ueshiba, der von den Akidoka O-Sensei (japanisch : Altehrwürdiger Lehrer. oftt auch Großer Lehrer) genannt wird, ein Experte in der handhabung von Schwert (Kanata), Speer, Stab/Stock (Bo, Jo) auch im Jiu-Jitsu und anderen Kampfkünsten war, beinhalten die Techniken des Aikido viele große und fließende Bewegungen. Diese Bewegungen werden daher zum Teil auch mit den altergebrachten Namen aus diesen Kampfkünsten bezeichnet. In seiner besten Zeit (im Alter von ca. 55 Jahren) galt Ueshiba (der ungefähr 1,55 m groß war) in den einschlägigen Kampfkünsten Japans als unbesiegbar. Eine Anekdote berichtet, wie der damals berühmteste Ringer Japans als in Ueshiba Dojo kam und ihn bat, ihm seine Kunst zu demonstrieren. Dieser forderte den Ringer daraufhin auf, ihn hochzuheben, welches nicht möglich war. Auf die frage nach dem Trick, der dahintersteckt, antwortete Ueshiba : "Ich bin in Einheit mit dem Universum. Wer kann das bewegen ?
Quelle : Wikipedia

