Geschichte

Was ist Kendo?

 

Das Wort Kendo ist japanischen Ursprungs und bedeutet "Weg des Schwertes". "Weg" hieß ursprünglich einfach Lebensweg. "Schwert" ist gleichbedeutend mit "Katana", der leicht gekrümmten, nur auf der konvexen Seite scharfen japanischen Klinge, die als bisher nicht wieder erreichter Höhepunkt der Schmiedekunst gilt.

Aus der historischen Geschichte des japanischen Schwertkampfes oder Schwertfechten basiert das heutige moderne Kendo. Es hat einen sportlichen Charakter bekommen, weißt jedoch noch sehr starke traditionelle Züge japanischen Denkens und Charakters auf. Kendo ist heute nicht nur in Japan, sondern auch in anderen Ländern weit verbreitet. Auch in der Bundesrepublik setzt sich der Kendo - Sport allmählich durch.

 

Was brauche ich um Kendo zu betreiben?

 

Das heutige Kendo wurde in der Mitte des 18. Jahrhunderts entwickelt, es entstand die Kendo - Rüstung, bestehend aus Men (Helm), Kote (Handschuhe), Dô (Brustpanzer) und Tare (Hüftschutz), sowie das Fechtschwert aus Bambus, das "Shinai".

Um jedoch mit dieser Schutzausrüstung trainieren zu können, müssen erst einmal Grundtechniken, Bewegungsmuster und Koordination geübt werden. Erst dann ist ein Training mit Ausrüstung möglich.

Zum Beginn ist ein Trainingsanzug ausreichend. Ein Shinai kann erst einmal geliehen werden. Nach dem Grundkurs kann man sich außer dem Shinai das Trainingsschwert für die Kata zulegen, sowie die traditionelle Kleidung. Diese besteht aus dem Hosenrock (Hakama) und der Trainingsjacke (Gi). Die weitere Ausrüstung kann man sich später zulegen.

 

Wer kann Kendo betreiben?

 

Kendo ist eine alters- und geschlechtsunabhängige Kampfsportart. Das Einstiegsalter sollte jedoch nicht unter 12 Jahre sein. Kendo ist ein Sport der wenige Verletzungen hervorbringt außer gelegentlichen blauen Flecken. Größere Verletzungen kommen durch die Schutzausrüstung und der ständigen Kontrolle der Bambusschwerter nicht vor.