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Sparkassen Sportstiftung Main-Kinzig ehrt Sarah Bormann
Auszeichnung zur Sportlerin des Jahres 2025

Foto: Privat
Vier Weltmeister, drei gänzlich unterschiedliche Sportarten: Die Kür der Besten der Sparkassen Sportstiftung Main-Kinzig unterstrich zum einen die Vielseitigkeit im Sportkreis und zum anderen das enorme Leistungsvermögen der Sportler.
Gelnhausen – Mit Boxerin Sarah Bormann (TG Hanau) als Sportlerin des Jahres, Stand-up-Paddler Peter Weidert (SKG Hanau) als Sportler und dem Kunstradfahrduo Lea Styber/Nico Röriger (RSV Langenselbold) als Mannschaft wurden in der Kreissparkasse Gelnhausen „ausnahmslos mehrfache Weltmeister“ ausgezeichnet, wie Michael Scragg, der Vorstandsvorsitzende der Sparkassen-Sportstiftung, betonte: „Alle haben Besonderes geleistet. Das geht nicht ohne Leidenschaft, Begeisterung und viel Engagement.“
Landrat Throsten Stolz, zugleich Kurationsvorsitzender der Sportstiftung, lieferte eine passende Zusammenfassung der Bedeutung der geehrten Sportler, der „sportlichen Aushängeschilder“ des Main-Kinzig-Kreises: „Der Sportkreis hat 540 Vereine mit 137.000 Mitgliedern. Sie gehören zur Champions League.“
Auf Förderungen angewiesen
Dass die Sportler abseits der ganz großen Sportarten in besonderem Maß auf Förderungen und Unterstützung angewiesen sind, betonte auch Boxerin Sarah Bormann. „Ich möchte mich bei der Turngemeinde Hanau für die jahrelange Unterstützung bedanken, ohne die das alles gar nicht möglich wäre.“ Mit „das alles“ meinte Bormann unter anderem ihre beiden Weltmeistertitel der Boxverbände WBO und WBA, die sie 2025 zum einen erfolgreich verteidigt und zum anderen neu erobert hat. Bormann, die kürzlich auch zur HANAUER Sportlerin des Jahres gewählt wurde, hat nun mit der Titelvereinigung der vier großen Boxverbände das ultimative Ziel vor Augen. Beim Kampf in Las Vegas will sie sich zum „Undisputed Champion“, zur unbestrittenen Siegerin, küren.
Kür der Besten
Seit 2003 findet die Kür der Besten statt, die Sparkassen-Sportstiftung gibt es bereits seit Dezember 1984. Ziel ist es, Nachwuchstalente aus dem Amateurbereich und Leistungssportler zu fördern. Mit den von der Stiftung bereitgestellten Mitteln soll auch erreicht werden, dass talentierte Nachwuchssportler ihren Vereinen und damit dem Heimatsport als Leistungsträger erhalten bleiben. Die Gewinner wurden im Vorfeld von einer fachkundigen Jury festgelegt und dürfen sich neben der Auszeichnung über finanzielle Unterstützung in Höhe von 500 Euro (Sportlerin und Sportler) und 1000 Euro (Mannschaft) freuen.
Kompletter Artikel im Hanauer Anzeiger vom 14.03.2026 geschrieben von HA Sportredaktur Michael Bellack, der auch die Laudatio hielt. HIer klicken
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